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[inter.netFundstücke] Bücher Blogs – soziales Netzwerk 13. August 2009

Posted by waldfeeee in aktives, inter.netFundstücke.
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Als ich mal wieder meinen Reader durchgeschaut habe, habe ich in Bella’s Wonderworld ein tolles neues soziales Netzwerk gefunden, bei der sich Bücherwürmer austauschen können. Dieses Netzwerk trägt den Namen „Bücher Blogs“ und man kann dort mit anderen Leseratten schreiben und sich austauschen.
Hier gehts zur Anmeldung.

[inter.netFundstücke] Ein eigenes Buch besitzen 5. August 2009

Posted by waldfeeee in aktives, inter.netFundstücke.
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Nun ist es möglich. Veröffentlicht euer eigenes Buch!
Wenn man selbst ein Buch geschrieben hat, ob es ein Roman, ein Kinderbuch oder ein Kochbuch ist, kann man dieses nun binden lassen und, wenn man möchte, im eingeschränkten Rahmen veröffentlichen. Dies alles ist möglich bei epubli.de.

Zum Thema „eingeschränkter Rahmen“: Es heißt einfach, dass, wenn man ein eigenes Buch machen lässt, es nicht im Buchhandel zu finden sein wird, jedoch kann man es im epubli-Shop bestellen. Es sei denn, man erwirbt eine ISBN-Nummer für sein Werk, dann wird es automatisch ins Verzeichnis lieferbarer Bücher (VLB) aufgenommen und kann somit im gesamten Deutschen Buchhandel bestellt werden. Dies kostet jedoch 59,-€, weswegen man überlegen sollte, ob sich das wirklich lohnt.
Die Urheberrechte behält natürlich der Autor, epubli erhält lediglich das Recht zur Vervielfältigung, Verbreitung und Vermarktung des Werkes. Weiteres dazu erfährt man auf epubli.de. Autorenhonorar bekommt man natürlich auch und zwar 75% des Erlöses.

Zu den Preisen: Erst einmal die Versandkosten, welche immer (innerhalb Deutschlands) 4,95€ betragen. Dabei ist es egal, ob Hardcover oder Taschenbuch oder sonstiges. Der Preis des Buches setzt sich dann aus dem Format, der Bindungsart, dem Papier für die Seiten, s/w- oder Farbdruck und natürlich der Seitenanzahl zusammen. Dies kann man jedoch ganz leicht mit dem Rechner berechnen.

Zu der Seitenanzahl: Diese ist immer von der Bindung abhängig. Also bei einer Heftbindung sind maximal 40 Seiten möglich, bei einer Ringbindung 400 Seiten, beim Softcover 336 Seiten und beim Hardcover 960 Seiten. Hierzu muss ich sagen, dass ich es schade finde, dass beim Softcover nur 336 Seiten möglich sind. Wie viele Taschenbücher gibt es mit mehr als 336 Seiten? Überhaupt ist es schade, dass die Seitenzahl begrenzt ist, vorallem für die, die einen Roman geschrieben haben.
Eine ausführliche Anleitung gibt es natürlich auch.
Das stöbern im epubli-Shop ist übrigends wirklich interessant und ich schätze, dass es dort unter anderen, auch wirklich talentierte Autoren gibt.

[inter.netFundstücke] Lass doch einfach mal ein Buch in der Stadt liegen… 4. August 2009

Posted by waldfeeee in aktives, inter.netFundstücke, interessantes.
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…und schau dann nach, wer es gefunden hat und welchen Weg es geht.
So in der Art funktioniert BookCrossing.
Genauer gesagt makiert man erst mal ein gewähltes Buch, welches entweder eins sein kann, welches man immer gern gelesen hat, nun aber Platz schaffen möchte für neue Bücher, es aber nicht wegschmeißen möchte und zu verkaufen lohnt nicht, oder eins welches man nie so wirklich lesen mochte und froh ist, es endlich los zu sein.

Das „makieren“ funktioniert wie folgt: Zuerst muss man Angaben zu dem Buch machen, welcher Autor, Titel, etc., dann kann man es bewerten und ein kurzes Review schreiben. Dann bekommt man einen sogenannten BCID-Code, welchen man in das Buch zu schreiben hat. Dies kann man entweder handschriftlich machen:

I’ve registered this book at BookCrossing.com so I can track its journey through this world. Please go to http://www.BookCrossing.com/123-456789 to let me know you found it, then read it and/or pass it on for someone else to enjoy. Thank you! – Quelle: BookCrossing.com

„123-456789“ ist nur ein Beispiel, dafür sollte man dann seinen BCID-Code einfügen.

Oder man läd ein kostenloses Label herunter, wie z.B. dieses:
Als dritte Möglichkeite, kann man sich solche Labels, Lesezeichen, Sticker, oder Taschen bestellen, aber das kostet dann natürlich auch Geld.
Dann kann man sein Buch irgendwo hinlegen, in der Hoffnung, dass es gefunden wird… aber, da man auf BookCrossing.com angegeben hat, wo man sein Buch hinlegt, kann die Sache beschleunigt werden. Jedoch sollte man darauf achten, dass der Ort „sicher“ ist, also nicht, dass z.B. in einem Kaufhaus aufgeräumt wird und das Buch weggeschmissen wird. Daher denke ich, sollte man am besten Orte wählen, wie etwa Telefonzellen, Bushaltestellen, Bahnhöfe, … Auch ganz witzig denke ich, ist es, wenn man sein Buch in der Bahn oder im Bus liegen lässt.

Nun ja, wenn dann jemand das Buch gefunden hat und, wie es im Buch steht, auf BookCrossing.com gegangen ist und den BCID-Code eingegeben hat, kann er eine kurze Nachricht schreiben, wie es dem Buch geht, und so kann man den Weg des Buches verfolgen.
Da man den Ort angeben kann, wo man das Buch ausgelegt hat, kann man auch, wenn man gern ein Buch finden möchte, eine Stadt auswählen und schon sieht man wie viele Bücher dort ausgelegt sind. Dann kann man auf eine Stadt klicken und schon werden genauere Orte angezeigt, wo Bücher zu finden sind und welche dort zu finden sind. Z.B. in der Bielefelder Altstadt, neben der Nicolaikirche, in der roten Telefonzelle kann man Bücher finden.

Ich persönlich habe diese Sache noch nicht ausprobiert, bin aber schon angemeldet und werde es, sobald ich mich von einem meiner Bücher trennen kann, wagen. Auf Jagd nach ausgelegten Büchern werde ich aber trotzdem bald gehen ^-^

Wie Geld sollten Bücher ständig im Umlauf gehalten werden. – Henry Miller

[inter.netFundstücke] Briefe versiegeln 23. Juli 2009

Posted by waldfeeee in aktives, inter.netFundstücke.
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Beim Aufräumen habe ich zufällig mein Siegel und den hübschen blauen Siegellack wiedergefunden. Habe mir dann überlegt, wie es denn wär mal einen Brief zu schreiben – Kalligrafie versteht sich – und diesen dann zu versiegeln. Nun ja, habe das Siegel dann erstmal auf einem Schmierblatt ausprobiert und es klappte überhaupt nicht. Mein Siegel war dann letztendlich völlig verklebt vom Siegellack und ich gab es vorerst auf.
Heut kam ich auf die Idee, mal im Internet zu recherchieren, ob es da Anleitungen gibt und siehe da, schon fand ich eine:

[…] Der Siegellack wird über der Kerzenflamme erhitzt. Dabei wird der Siegellack gedreht. Dabei wird er glänzend und weich (Achtung: nicht zu langsam drehen, dann wird er schwarz vom Russ und kann eventuell auch tropfen aber nicht zu schnell drehen, dann wird er nicht weich genug). Auf jeden Fall wird der Siegellackstab sehr klebrig vorne – dort wo wir ihn erhitzt haben. Dieses weiche klebrige Ende drücken wir nun auf das Papier,  drehen die weiche Lackpaste und streifen diese auf dem Papier ab. Mit dem Siegel (Stempel) drücken wir anschliessend (es muss schnell gehen, denn der Lack trocknet auch schnell wieder) unser Siegel in den noch weichen Lack. Fertig. Binnen kürzester Zeit trocknet der Siegellack, bzw. erhärtet sich und versiegelt so das Papier. […]
Quelle: wer-weiss-was.de

Dieser Artikel brachte mich dann auf die Idee, den geschriebenen Brief dann nicht in einen Umschlag zu packen, sondern den Brief selbst als Umschlag zu verwenden. Dazu brauchte ich dann jedoch das Wissen, wie man einen solchen faltet. Und auch hier fand ich einige hilfreiche Seiten im Internet und verschiedene Varianten:

1. Die einfache Variante mit Ecke: Eine sehr hübsche Variante, meiner Meinung nach. Problem dabei ist nur, dass dort wo die Ecke umgeknickt wird, die Briefmarke hinmüsste, es sei denn man dreht des Brief (-umschlag) um ^-^ Der Vorteil jedoch ist, dass man ein DINA4 Blatt dazu verwendet, die Größe, welche normalerweise auch ein Brief hat.
2. Die etwas kompliziertere Variante ohne zwei Ecken: Auch eine sehr hübsche Variante, bei der jedoch kein Rechteckiger Briefumschlag bei rauskommt, sondern fehlen zwei Ecken. Sieht aber trotzdem hübsch aus finde ich ^-^ Hierzu verwendet man auch ein DINA4 Blatt.
3. Die geschlossene quadratische Variante: Für diese Variante brauch man ein quadratisches Blatt mit beliebiger Größe (15x15cm erscheinen mir ein wenig klein). Heraus kommt ein quadratischer Brief, der geschlossen ist. Also auch wenn man Kleinkrams mit hineinpacken möchte (Konfetti, etc.) kann dies bei dieser Variante tun. Bei der folgenden sollte man das lieber lassen, es sei denn man möchte den Postboten ärgern. So kommen wir zu Variante
4. Die kinderleichte geöffnete Variante: Also diese Variante ist nun wirklich nicht schwer. Man benötigt auch ein quadratisches Blatt, einfach gesagt, knickt man alle Ecken in die Mitte, auf welche anschließend das Siegel gedrückt wird. In der Anleitung steht zwar „kleben“, jedoch würde ich darauf verzichten, da der Empfänger den Briefumschlag ja auseinanderfalten muss, um den Brief zu lesen und Kleber dies ein wenig erschweren würde.

So, nun wünsche ich viel Spaß beim schreiben und falten ^-^