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[SneakPreview] Snowman’s Land 19. Juli 2010

Posted by waldfeeee in SneakPreview.
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Titel: Snowman’s Land
Originaltitel: –

Produktionsland: D
Regie: Tomasz Thomson
Drehbuch: Tomasz Thomson
Musik: ?

Kinostart: 7. Oktober, 2010
Trailer: youtube.com
Länge: 98 Min
FSK: ab 16 Jahren
Meine Wertung:

Worum geht es?
Der glücklose Auftragskiller Walter (Jürgen Rißmann) vermasselt einen Job und soll sich nun eine Auszeit nehmen. Da kommt der Auftrag, das Haus des untergetauchten Bergers (Reiner Schöne) und dessen Frau Sybille (Eva Katrin Hermann) vor den Einheimischen zu beschützen, gerade richtig. Doch der angekündigte schöne Urlaub mit frischer Bergluft und Schneemänner-bauen, welchen er mit seinem Kollegen Micky (Thomas Wodianka) genießen sollte, kehrt sich schnell ins Gegenteil, als Sybille durch ein Missgeschick ums Leben kommt. Um für den Mord nicht verantwortlich gemacht zu werden lassen Walter und Micky die Leiche verschwinden und legen eine falsche Fährte. Doch führt dies zu ganz anderen Komplikationen…

Feeling in der Sneak Preview?
Da wir gerade die Vorpremiere von Eclipse gesehen hatten, dem dritten Teil der Twilight-Reihe, und unmengen weiblicher Kinobesucher anwesend waren, waren wir davon ausgegangen, dass eine Schnulze kam… doch wie sich die ersten Minuten zeigten, war dies glasklar keine Schnulze. Ab und zu wurde gelacht, schließlich handelt es sich hier um eine Killerkomödie, jedoch waren es eher die Männer, die hier lachten. Eine Dame wäre beinahe eingeschlafen^^

Meine Meinung
Zu Beginn ist zu sagen, dass ich nicht auf solche brutalen Filme stehe. Ich mag es nicht, wenn sich Leute schlagen, dass das Blut nur so spritzt und ich kann darüber auch nicht sonderlich lachen, wenn jemand mit zerschlissenen, blutüberlaufenen Händen versucht, am Frühstückstisch eine Marmeladendose zu öffnen. Es wurde also gekämpft und es floss Blut und es war nicht immer ein schöner Anblick. Nicht für mich zumindest.
Die Personen sind auch nicht sonderlich spannend. Walter ist träge und scheint nicht groß etwas zu haben, was ihn irgendwo hält. Er ist ein Einzelgänger. Micky ist da eher das Gegenteil. Er freut sich, einen Kollegen zu haben und sieht den Auftrag eher als Spaß an… zumindest bevor es richtig zur Sache geht. Er versucht Walter damit anzustecken, was jedoch nicht voll und ganz funktioniert.
Nun ja. Wie man vielleicht merkt, weiß ich auch nicht groß etwas über den Film zu schreiben. Wäre er nicht so brutal gewesen, hätte er durchaus witzig sein können. Jedoch war es nicht so mein Genre. Am besten man bildet sich sein eigenes Urteil, jedoch würde ich dafür (freiwillig) kein Geld im Kino ausgeben.

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[SneakPreview] Renn, wenn du kannst 12. Juli 2010

Posted by waldfeeee in SneakPreview.
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Titel: Renn, wenn du kannst
Originaltitel: –

Produktionsland: D
Regie: Dietrich Brüggemann
Drehbuch: Dietrich und Anna Brüggemann
Musik: ?

Kinostart: 29. Juli, 2010
Trailer: youtube.com
Länge: 116 Min
FSK: ab 12 Jahren
Meine Wertung:

Worum geht es?
Ben (Robert Gwisdek) sitzt seit einem Unfall vor sieben Jahren im Rollstuhl. Dieser Schicksalsschlag hat aus ihm einen zynischen Tyrannen gemacht, der seine Mutter aus der Wohnung wirft und seinen neuen Zivi Christian (Jacob Matschenz) schikaniert, der diese Zynismen jedoch an sich abprallen lässt. Zusammen lernen die beiden die Cellistin Annika (Anna Brüggemann) kennen und werden Freunde – bis sie sich verlieben. Annika kann sich zwischen ihnen nicht entscheiden und teilt ihre Gunst unter ihnen auf. Für Ben wird es eine ungewohnte Situation, da er seine wahren Gefühle hinter seinem Zynismus versteckt.

Feeling in der Sneak Preview?
Da Deutschland gerade verloren hatte, und somit auch die Aussicht auf den Weltmeistertitel, war es wohl im Kino ein wenig leerer. Die Stimmung war jedoch trotzdem gut. Vielleicht lag dies aber auch an den heiteren Menschen neben uns, die sich schon bei verschiedenen Vorschauen von Komödien vor Lachen nicht mehr einkriegten. Und entgegen der Hoffnung einer Freundin, die von der lauten Lache unserer Sitznachbarn genervt war, kam eine Komödie, bei der sehr viel gelacht wurde.

Meine Meinung
Wenn man den Inhalt dieses Films liest, könnte man auf die Idee kommen, es wäre eine typische Dreiecks-Beziehungs-Geschichte oder ein Behindertendrama, doch wenn man den Film gesehen hat, weiß man, dass dem nicht so ist, zumindest nicht nur.
Die Personen sind gut beschrieben, sodass man leicht Zugang zu ihnen findet. Die Figur des Protagonisten, welche von Robert Gwisdek so wundervoll dargestellt wird, ist so komplex, dass allein die Charakterzeichnung sehr interessant ist und Spannung vermittelt. Er ist kein Sympathieträger, da in keinster Weise auf die Mitleids-Schiene gesetzt wird. Er ist draufgängerisch und verletzlich, frech und empfindsam, und das in einer Mischung, die man nicht vorhersagen kann. Er leidet unter der Abhängigkeit, seit er im Rollstuhl sitzt, und unter dem Wunsch nach Liebe, doch eine Beziehung mit einer Behinderten kommt für ihn nicht in Frage. Er möchte nicht nur eine Partnerschaft, sondern Liebe, aber bemerkt pragmatisch: „Wer steht schon auf einen Typen im Rollstuhl?“.
Der Humor des Films ist recht trocken und beruht vorwiegend auf dem Zynismus Bens. Doch auch witzige Dialoge bringen den Zuschauer zum lachen. Die Leichtigkeit der Erzählung trotzt dem nicht sonderlich leichten Thema, ebenso wie die Kameraführung. So vermittelt die oft verwendete Vogelperspektive ein Gefühl von Freiheit, welche der Protagonist nicht genießen kann.
Gegen Ende wird der Film zudem noch etwas träumerisch, da die Träume Bens zu sehen sind und auch das Ende ist träumerisch schön und auch sehr überraschend. Mehr werde ich jedoch nicht erzählen. Man muss den Film einfach gesehen haben!

[SneakPreview] Lügen macht erfinderisch 1. Juli 2010

Posted by waldfeeee in SneakPreview.
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Titel: Lügen macht erfinderisch
Originaltitel:The Invention of Lying

Produktionsland: USA
Regie: Ricky Gervais, Matthew Robinson
Drehbuch: Ricky Gervais, Matthew Robinson
Musik: Tim Atack

Kinostart: 8. Juli, 2010
Trailer: youtube.com (D); youtube.com (E)
Länge: 100 Min
FSK: ab 6 Jahren
Meine Wertung:

Worum geht es?
Mark Bellison (Ricky Gervais) lebt in einer Welt, in der alle Menschen die Wahrheit sagen und das Wort „lügen“ noch nicht einmal existiert. Alle geben ungehemmt ihre innersten Gedanken und Gefühle preis, was für den erfolglosen Drehbuchautoren Mark nicht ganz angenehm ist. Er wird auf der Arbeit gemobbt, und auch sein großer Schwarm Anna (Jennifer Garner) teilt ihm beim ersten Date mit, dass sie ihn zwar ganz sympathisch findet, er aber auf Grund seines Äußeren und der Tatsache, dass er nicht in ihrer Liga spielt, keine Chance bei ihr hat. Als Mark dann auch noch seinen Job verliert und die Miete nicht mehr zahlen kann, gleitet ihm die erste Lüge der Menschheit über die Lippen. Und es bleibt nicht seine letzte.

Feeling in der Sneak Preview?
Als der Film begann, musste man schon gleich anfangen zu lachen. Schließlich hatte keiner damit gerechnet, wie es sich anhört, wenn Menschen ungehemmt ihre Gedanken preisgeben. Es war eine Komödie und zwar eine Komödie wie sie sein sollte. Es wurde ständig gelacht, auch über die kleinen Witzchen am Rande (zu denen ich später noch komme). Ich habe auch nicht mitbekommen, dass irgendeine Person das Kino vorzeitig verlassen hat, kann es mir jedoch auch nicht vorstellen, da der Film dafür zu gut war.

Meine Meinung
Eine Glanzleistung! Ich bin wahrhaftig begeistert von dem Film. Vorallem über die kleinen Witzchen am Rande, wie z.B. der Coke-Werbung, in der der Pressesprecher von Coke (der Bob heißt) „Werbung“ für Coke macht, die in etwa so geht:“Hey, ich bin Bob und das ist Coke. Sie haben wohl schon von Coke gehört, da es ein sehr berühmtes Produkt ist. Eigentlich ist es nur Zuckerwasser mit Farbstoff, aber jeder kennt es. Es schmeckt auch nicht anders als früher, wir haben an den Inhaltsstoffen nichts geändert, aber wir haben ein neues Design für die Dose. Da ist jetzt ein kleiner Eisbär drauf, das spricht die Kinder an, denn Kinder mögen doch Eisbären. Also ich hoffe, dass sie weiterhin Coke kaufen. Ja, ich bin Bob und das ist Coke. Es ist sehr berühmt!“ Einfach genial. Solche Werbung sollte es wahrhaftig geben. Oder auch die Pepsi-Werbung: „Pepsi – wenn es mal keine Coke gibt“ Wundervoll. Doch auch die Dame im Spielkasino fand ich sehr nett, die einen freundlich darauf hinweist, dass man wahrscheinlich eh nichts gewinnt, und falls doch, dass das Kasino das Geld bald zurück bekommt und dass einige Spiele manipuliert sind, vorallem die Automaten. Nun soviel erstmal zu den Witzchen am Rande.
Ein wenig amüsant finde ich auch, dass Ricky Gervais, der den erfolglosen Drehbuchautoren spielt, für diesen Film das Drehbuch geschrieben hat.
Nicht zu übersehen ist in dem Film die Kritik an der Religion, doch dafür muss ich noch etwas vom Inhalt preisgeben (ich hoffe, ich verrate nicht zuviel). So erzählt Mark auch, was nach dem Tod passiert, da er seiner Mutter am Sterbebett die Angst vor dem „ewigen Nichts“ nehmen möchte, und muss nun den Menschen erklären, woher er das alles weiß, was zuvor noch niemand in Erfahrung bringen konnte. Somit erfindet er einen Mann im Himmel, der nur zu ihm sprechen kann. Und auch die „Gebote“ was man tun muss, um nach dem Tod zu dem Mann im Himmel zu kommen, die sich Mark ausdenkt und auf Pizzakartons schreibt, ähneln ein wenig Steintafeln, mit denen er dann in einer Kirche abgebildet wird. Oder als er sich eine ganze Weile zu Hause verschanzt und plötzlich lange Harre und Vollbart trägt und nur mit einer Decke und Sandalen bekleidet ist. Höchst merkwürdig!
Nun möchte ich jedoch nicht mehr verraten. Ich empfehle, sich den Film einfach anzuschauen und vorallem auf die kleinen Details zu achten, wie z.B. die Schilder der Obdachlosen, den Namen des Altenheims, und natürlich die Filme die im TV laufen, für die Mark die Drehbücher schreibt. Denn stellt euch mal Filme vor, in denen nur die Wahrheit gesagt und gezeigt werden darf. Ein Film wie dieser wäre so nie zustande gekommen!

[SneakPreview] Schön bis in den Tod 25. Juni 2010

Posted by waldfeeee in SneakPreview.
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Titel: Schön bis in den Tod
Originaltitel: Sorority Row

Produktionsland: USA
Regie: Stewart Hendler
Produzent: ?
Musik: ?

Kinostart: 1. Juli, 2010
Trailer: youtube.com
Länge: 101 Min
FSK: ab 18 Jahren
Meine Wertung:

Worum geht es?
Einige Mädchen einer Studentenverbindung wollen sich an ihrem Kommilitonen rächen, da dieser eine von ihnen betrogen hat, doch ihr Vorhaben endet damit, dass eines der Mädchen mit einem Wagenkreuz durchbohrt wird. Um ihre geplanten Karrieren nicht aufs Spiel zu setzen beschließen sie, die Leiche in einem Brunnen zu verstecken und die Geschichte für sich zu behalten. Doch einige Monate später, als die Abschlussparty geplant wird, kommt der Vorfall wieder auf den Tisch, da alle eine MMS bekommen, welche das Wagenkreuz zeigt. Die Mädchen gehen zunächst von einem dummen Streich aus, doch als eine nach der anderen abgemurkst wird, sind sie sich da nicht mehr ganz sicher…

Feeling in der Sneak Preview?
Da zuerst das Fußballspiel Deutschland-Ghana kam und die Straßen voller begeisterter Fans waren, kamen wir ein wenig später und verpassten ein bisschen vom Anfang, was jedoch nicht sonderlich schlimm war. Die Leute saßen bereits auf ihren Plätzen und ließen sich berieseln. Nach einer Weile gingen aber auch ein paar Zuschauer, da der Film wirklich schlecht war. Ab und zu wurde auch gelacht und geredet und als der Film zu Ende war, waren einige (wenn nicht sogar alle) ziemlich enttäuscht. Die, die noch alleine nach Hause mussten waren natürlich auch etwas verängstigt, aber schließlich war es auch ein Horrorfilm.

Meine Meinung
Da ich keine Horrorfilme mag, fand ich den Film grundsätzlich schonmal nicht gut, aber selbst für einen Horrorfilm fand ich ihn schlecht. Vielleicht lag es daran, dass diese dümmlichen Studentinnen dem typischen Horrorfilm-Klischee entsprachen (sofern ich das beurteilen kann) und Situationen zustande kamen wie „Wir brauchen ein Handy. Komm, wir gehen zu der Leiche und holen uns sein Handy und du kommst mit und hältst mir mit der Axt den Rücken frei. Ich will mich nicht umdrehen und du bist plötzlich weg! Und du, möchtest du auch mit?“ – „Nein, ich geh hier nicht weg“ – „Ok, dann bleib alleine hier und wenn du eine Chance hast wegzulaufen, dann nutze sie.“ Kommt diese Szene nicht in so gut wie jedem Horrorfilm vor?
Ein bisschen spannend war die Rätselei, wer nun der Täter ist… aber dann kann man sich auch einen Krimi anschauen!?! Die Auflösung dieses Rätsels ist etwas unerwartet und irgendwie auch sehr unlogisch. Man muss jedoch auch sagen, dass der Film an manchen Stellen sehr amüsant war, was wohl eher unbeabsichtigt war.
Alles in allem ist es ein schlechter Horrorfilm, der ein wenig eklig ist (wohl nichts im Vergleich zu ‚Saw‘, den ich jedoch nie gesehen habe) und somit eigentlich nichts für Horrorfilm-Liebhaber ist (behaupte ich mal) und auch nicht für Leute, die keine Horrorfilme mögen, da es ein Horrorfilm ist. Klingt logisch, oder?