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[Buch.Rezension] Blessed – Für dich will ich leben – S. Ernst 15. Dezember 2013

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Titel: Blessed – Für dich will ich leben
Originaltitel: –
Reihe: –
Autor: Susanna Ernst
Verlag: Oldigor Verlag
Genre: Fantasy

ISBN-13: 978-3943697759
Seitenanzahl: 524 Seiten
Meine Wertung:

Als das Klackern ihrer Schritte auf der Treppe immer leiser wurde und schließlich verhallte, schloss ich die Zimmertür hinter mir und ging zum Fenster.

Auf dieses Buch wurde ich aufmerksam, als ich die Kindle-Leihbibliothek durchstöberte und zum ersten Mal ein eBook ausleihen wollte. Auf Grund des Covers, hätte ich es beinahe übergangen, doch die Kurzbeschreibung weckte meine Neugier und so gab ich diesem Buch eine Chance.

Blessed (dt.: gesegnet, wohltuend, begnadet)

Emily Rossberg ist sich sicher, als sie am Morgen nach den Sommerferien erwacht, heute ist der Tag ihrer Erlösung. Erst vor einigen Monaten ist sie mit ihrer Familie von England nach L.A. umgezogen und fühlt sich in ihrer Neulings-Rolle alles andere als wohl. So hofft sie, dass das anbrechende Schuljahr neue Schüler mit sich bringen wird und sie endlich ihr Graue-Maus-Dasein zurück erlangt. Diese Hoffnung erfüllt sich auch prompt in den Gestalten dreier Geschwister. Doch während Lucy und Adrian Franklin freudig begrüßt werden, machen Lehrer und Mitschüler einen weiten Bogen um den eigenbrötlerischen und jähzornigen Adoptivbruder der Zwillinge. Emilys Neugier ist geweckt: Was hat es mit diesem Noah auf sich? Warum ist er so verbittert? Welche Geheimnisse birgt Noah und wird Emily sie lösen?…

Tollpatschiges Mädchen verliebt sich in abweisenden Kerl

Beim Lesen der Kurzbeschreibung denkt man sich, dass diese Story schon bis aufs Letzte ausgenommen wurde. Wie immer kommt ein Mädchen in eine neue Stadt, fühlt sich unwohl mit der ganzen Aufmerksamkeit, die sie als Neuling erhält, entdeckt den zurückgezogenen Kerl und verliebt sich. So weit so gut. Doch diese Geschichte ist trotz der elendig wiederholten Story anders. Der Schreibstil an sich ist anders. Man fühlt mit den Charakteren. Man lacht und leidet mit ihnen. Man möchte sie nicht alleine lassen. Auch Noahs Geschichte, welche Emily nach und nach entdeckt, berührt einen ungemein. So konnte auch ich das Buch kaum aus der Hand legen und verbrachte jede freie Minute bei Emily und Noah.

Fantasy?

Das Buch ist dem Fantasy-Genre zugeordnet, was mich zunächst sehr überraschte. Da das Buch so wunderschön geschrieben ist, fiel es mir zunächst nicht auf, jedoch fragte ich mich nach einer Zeit, wo denn hier die Fantasy-Elemente geblieben sind. So lasse ich euch wissen: Sie kommen noch früh genug. Doch als Leser wird man überrascht. Wie schon oben erwähnt kennt man diese Story und erwartet deshalb auch einige Ähnlichkeiten zu anderen Büchern (Twilight, Kuss des Dämons, um nur ein paar zu nennen). Jedoch wird man überrascht, denn es kommt nicht so wie man dachte. Und solche Bücher liebe ich. Die, die nicht vorhersehbar sind. Die trotz der Ähnlichkeiten zu anderen Büchern ihren eigenen Weg gehen.

So sei gesagt…

Es ist ein wunderschönes Buch. Sehr viele Liebe und Gefühl wurden hier in die Worte gelegt. Dies schaffen nicht viele Autoren und daher, liebe Frau Ernst, danke ich Ihnen für eine solch wundervolle Geschichte. Ich muss gestehen, als ich das Buch beendet hatte war ich sehr enttäuscht. Nicht enttäuscht vom Buch selbst, sondern darüber, dass es zu Ende war. Man hatte einige Zeit mit Emily und Noah verbracht und sie mittlerweile ins Herz geschlossen. Man mochte Emily. Und war vielleicht sogar selbst ein wenig in Noah verliebt. Nun war ihre Geschichte erzählt und die gemeinsame Zeit mit ihnen vorbei. Doch so sei gesagt: Es war nicht das letzte Mal, dass ich dieses Buch gelesen habe. Das ist der Vorteil an Büchern. Man kann es immer wieder in die Hand nehmen, und die Geschichte von Emily und Noah kann aufs Neue beginnen.

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[Buch.Rezension] Du glaubst doch an Feen, oder? – C. Marzi 28. Mai 2010

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Titel: Du glaubst doch an Feen, oder?
Originaltitel: –
Reihe: –
Autor: Christoph Marzi
Verlag: Arena
Genre: Fantasy

ISBN-13: 978-3401063652
Seitenanzahl: 103 Seiten
Meine Wertung:

Manchmal muss man die Dinge, die man finden will, erst einmal verlieren.

Da ich Feen mag bzw. Geschichten über Feen, entdeckte ich dieses Buch. Der Titel hörte sich wunderhübsch an, zumindest für meine Ohren, und aus diesem Grund bestellte ich es mir.

Lady Nightingale

Da sich ihre Eltern scheiden lassen, verbringt die sechzehnjährige Philippa ein paar Ferientage auf Mount Desert Island, wo sie den geheimnisvollen Fox kennen lernt und erfährt, dass Liebe auf den ersten Blick nicht nur der Kitsch ist, über den Schriftsteller schreiben, wenn ihnen nichts besseres eingefallen ist, sondern dass ein wahrhaftiges Gefühl dahinter steckt. Als sich Philippa auf die Suche nach Fox‘ Vergangenheit begibt, stößt sie auf die uralte Sage der Lady Nightingale, eine grausame Feenkönigin, in dessen Gefangenschaft sich Fox befindet. Um ihn zu retten, muss sie bis zur Tagundnachtgleiche warten…

Die Zeit ist nicht unser Freund

Als ich mit dem lesen begann, kam mir das Buch erst ein wenig verwirrend vor, jedoch hat man sich schnell hineingefunden und war dann gefangen – nicht von der Feenkönigin, sondern von dem Buch. Es ist einfach wunderschön geschrieben und so mancher würde nun sagen: „Der Marzi, der hat’s drauf!“. Und so unschön diese Aussage klingt, desto schöner klingen die Worte, in welche Herr Marzi diese wundersame Geschichte verpackt hat. Somit bedaure ich zutiefst, dass dieses Büchlein nur knapp über hundert Seiten umfasst und nicht einmal die Größe eines Taschenbuchs besitzt.

Ende gut, alles gut?

Die Leute, die sich nun denken, ein wunderhübsches Buch, noch dazu eine Liebesgeschichte, das muss doch einfach schön sein, sollten jedoch gewarnt sein. Und auch wenn ich sage, diese Geschichte klingt wie ein Märchen, so sei dies nicht ganz richtig. In einem Märchen ist am Ende alles gut. Ich möchte jetzt nicht das Ende vorweg nehmen, jedoch sollte ich sagen, dass es in diesem Fall nicht so ist. Ich selbst fand es sehr schade, da ich solche Geschichten, in denen am Ende alles gut ist, liebe, jedoch ein Happy End gibt es in dieser Geschichte nicht wirklich. Nicht alles ist gut. Für manche ist es besser. Für manche schlechter.

So sei gesagt…

Es ist ein Märchen. Ein wunderschönes Märchen. Und wie man schon weiß: Märchen sind nicht nur für Kinder. Es ist auch keine Geschichte nur für Feenliebhaber, da die Feenkönigin komischerweise nur am Rande eine Rolle spielt, obwohl sie ein zentraler Punkt der Geschichte ist. Es ist, im Grunde gesagt, eine Geschichte für Menschen, die Fantasie mögen.

[Buch.Rezension] Verfolgt bis aufs Blut – R. Caine 26. Mai 2010

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Titel: Verflogt bis aufs Blut
Originaltitel: Glass Houses
Reihe: Haus der Vampire, Bd. 1
Autor: Rachel Caine
Verlag: Arena
Genre: Fantasy

ISBN-13: 978-3401063607
Seitenanzahl: 309 Seiten
Meine Wertung:

An dem Tag, als Claire im Glass House einzog, stahl jemand ihre Wäsche.

Auf dieses Buch bin ich gestoßen, als ich mit einer Freundin ein Vampir-Buch kaufen ging, da diese den neusten Teil der „Tagebuch eines Vampirs“-Reihe von L. J. Smith haben wollte. Während ich also bei den anderen Vampir-Lovestorys rum schnupperte, stieß ich auf dieses Buch und ließ mich überreden es zu kaufen. Nun ja, der Klappentext klang ja auch ganz schön…

„Vom Winde verweht“ meets „The Munsters“

„Verfolgt bis aufs Blut“ ist der erste Teil der „Haus der Vampire“-Reihe, dessen Englischer Titel „Glass House“ fast noch treffender ist, da jenes Haus diesen Namen trägt, in welches die Protagonistin Claire zieht, nachdem sie, von den grausamen, wie schönen Mädchen um Monica, zusammengeschlagen und somit aus dem Wohnheim vertrieben wurde. Das besagte Glass House, welches als „Vom Winde verweht“ meets „The Munsters“ beschrieben wird, liegt in der Stadt Morganville, welche Claire sehr merkwürdig vorkommt, ebenso wie die Bewohner des Glass House, die sie jedoch bald ihre Freunde nennt.. Da ist zum einen Michael, der immer nur nachts auftaucht, Shane, ein gut aussehender Junge, der Claire immer besser zu gefallen scheint, und Eve, ein Gothic Mädchen, die von Vampiren erzählt und wahrhaftig daran zu glauben scheint.

Vampire? So ein Schwachsinn!?

Es hat nicht lange gedauert, bis die Bewohner der Stadt Morganville Claire davon überzeugt hatten, das es Vampire gibt, jedoch kann man sich das schon denken, wenn man den Klappentext liest. Doch wer nun eine Liebesgeschichte im Sinne von Twilight erwartet, hat sich gewaltig geirrt. An manchen Stellen wird zwar erwähnt, wie hübsch Michael und Shane sind und was sich die liebe Claire nun so vorstellt, aber da sie ja erst sechzehn ist und die übrigen Bewohner des Hauses achtzehn, geht das natürlich alles nicht… oder? Ein anderer Punkt ist, dass Vampire böse sind. Zwar nicht alle, aber die meisten. Also brauch man sich erst gar keine Liebesgeschichte zwischen einem Menschen und einem Vampir erhoffen. Zumindest nicht in diesem Teil. Man weiß ja noch nicht, was Frau Caine sich in der Fortsetzung so einfallen lassen hat. Ich hoffe zumindest etwas besseres als dieser erste Teil.

Wanted: Spannung!

Ja, auf die Spannung kann man lange warten. Zwar gibt es die besagte Schlägerei zwischen Claire und Monica, jedoch ist es sehr vorhersehbar, zumal es ja auch schon im Klappentext erwähnt wird. Auch die Beziehung der Menschen zu den Vampiren ist nicht spannend. Es sind nicht solche Leute, wie Bella Swan aus „Twilight“, die Vampire liebt, jedoch auch nicht so wie Lady Victoria Gardella Grantworth aus der „Das Buch der Vampire“-Reihe, die den Mut aufbringt, Vampire zu jagen, sondern irgendwie nichts von beidem. Zwar ist es ganz schön, mal was neues zu lesen, jedoch wäre es schöner, wenn es auch spannend, interessant oder herzerwärmend wäre.

309 Seiten an einem Tag

Ich muss gestehen, dass ich das Buch an einem Tag durchgelesen habe, jedoch nicht, weil es so spannend war, sondern weil ich wusste, wenn ich es aus der Hand lege, werde ich es nicht wieder anfassen. Daraus kann man schließen, dass ich das Buch insgesamt nicht gut fand und wahrscheinlich auch nicht die Fortsetzung lesen werde. Es gab zwar einige witzige Ideen, doch die meisten hatte man schon woanders gehört/gelesen. Ich hatte mir etwas anderes erhofft.

[Buch.Rezension] „Im Durcheinanderland der Liebe“ von F. Lelord 7. November 2009

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Autor: François Lelord
Verlag: Piper
Fortsetzung: –
ISBN-13: 978-3-492-25484-7
Preis: 8,95€ (TB)
Seitenanzahl: 250 Seiten
Tags:
Liebe
Leseprobe: –
Verfilmt: –
Meine Wertung: 

I n h a l t:
Ein junger Inuit kommt als Botschafter seines Stammes nach Paris. Obwohl sich alle für ihn interessieren, fühlt Ulik jeden Abend in seinem Hotel die Einsamkeit in sich aufsteigen, denn in seinem Land ist man niemals allein. Überhaupt ist Ulik verwundert. Im Land der Eskimos ist Liebe ein Austausch von Geschenken unter zwei Menschen, die einander brauchen. In Paris scheint man komplett andere Vorstellungen zu haben.

R e z e n s i o n:
Das erste Mal hörte ich von François Lelord im Philosophie-Unterricht und zwar als wir „Hectors Reise“ anfingen zu lesen (es jedoch aus Zeitmangel nicht beendeten). Da mir die niedliche Schreibweise gefiel und sich der Titel auch nicht schlecht anhörte, beschloss ich, mir das „Durcheinanderland der Liebe“ zuzulegen.
Als ich anfing es zu lesen, gefiel es mir – es war eine recht hübsche Geschichte – und hatte es auch relativ schnell durch, ABER: Trotz aller Niedlichkeit und Naivität, die der Protagonist mit sich bringt, kommt er nach einer Weile überaus oberflächlich rüber. Des Weiteren tänzelt diese Naivität immer mehr an der Grenze zur Dummheit.
Außerdem geht es in dem Buch nicht bloß um das Durcheinander, welches die Liebe mit sich bringt, sondern auch um verschiedene Arten von Menschen, wie zum Beispiel die Emanzen, welche ziemlich übertrieben dargestellt werden, so wie Macho-Männer, welche jedoch nicht so sehr beschrieben werden. Eigentlich geht es auch nicht wirklich nur um Liebe, da die Frauen komischerweise immer gleich mit unserem Ulik im Bett landen und zu Liebe eigentlich etwas mehr gehört.
Des Weiteren rückt immer mehr das Problem in den Vordergrund, wie kompliziert Frauen sind, und dass der Protagonist (und sein neuer Kumpel) sie nicht versteht. Eine solche Thematik, kennt man eigentlich schon zu genüge und hat eher gelangweilt, obwohl ein paar ganz interessante Ideen darunter waren.
Leider gibt es auch einige Wiederholungen, welche die Geschichte noch ein wenig langweiliger erscheinen lassen, wie z.B. die Frage, warum so viele Frauen und Männer in der Stadt allein leben, worauf hin Ulik folgendes erfährt: „Je höher eine Frau qualifiziert ist, desto mehr riskiert sie, ledig und kinderlos zu bleiben. Bei Männern ist es umgekehrt. Eine hübsche Sekretärin wird es letztlich immer leichter haben, unter die Haube zu kommen, als eine junge Frau mit Studium, die höhere Ansprüche hat und etlichen Männern Angst einjagt. Was eine Menge über die männliche Libido verrät…“ Darüber sollte man vielleicht ein wenig Nachdenken und hoffen, dass es auch andere Männer gibt. Welche es auch tatsächlich geben sollte, wenn man sich mal Herrn Sauer anschaut, dessen Frau (Merkel) die mächtigste Frau der Welt ist (laut Forbesliste) und das schon seit vier Jahren.
Es werden auch kulturelle Unterschiede in dem Roman deutlich gemacht, da die Welt der Inuit im Vergleich zu Frankreich beschrieben wird, wozu mir die Aussage von Jean-Jacques Rousseau einfiel: „Der Mensch ist im Naturzustand gut, erst die Zivilisation macht sie böse.“ Wobei „böse“ in diesem Zusammenhang nicht wirklich auf Ulik passt, jedoch werden auch seine Stammesmitglieder erwähnt… und möchte jetzt nicht zu viel erzählen. Auf jedenfall sollte man den Grund für Uliks Reise nach Frankreich angeben, und zwar ist dieser die Verhinderung der Zerstörung Uliks Inuit-Stammes, durch einen Ölkonzern.
Alles in Allem gibt es viele oft gehörte Ansichten, jedoch kann man auch ein paar interessante Denkanstöße finden, z.B. was die Frauen (angeblich?) heutzutage von einem Mann erwarten. Wen das interessiert, und wer sich nicht an der  kindlichen Schreibweise, sowie den oft gehörten Ansichten stört, dem ist dieses Buch zu empfehlen.