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[SneakPreview] Lügen macht erfinderisch 1. Juli 2010

Posted by waldfeeee in SneakPreview.
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Titel: Lügen macht erfinderisch
Originaltitel:The Invention of Lying

Produktionsland: USA
Regie: Ricky Gervais, Matthew Robinson
Drehbuch: Ricky Gervais, Matthew Robinson
Musik: Tim Atack

Kinostart: 8. Juli, 2010
Trailer: youtube.com (D); youtube.com (E)
Länge: 100 Min
FSK: ab 6 Jahren
Meine Wertung:

Worum geht es?
Mark Bellison (Ricky Gervais) lebt in einer Welt, in der alle Menschen die Wahrheit sagen und das Wort „lügen“ noch nicht einmal existiert. Alle geben ungehemmt ihre innersten Gedanken und Gefühle preis, was für den erfolglosen Drehbuchautoren Mark nicht ganz angenehm ist. Er wird auf der Arbeit gemobbt, und auch sein großer Schwarm Anna (Jennifer Garner) teilt ihm beim ersten Date mit, dass sie ihn zwar ganz sympathisch findet, er aber auf Grund seines Äußeren und der Tatsache, dass er nicht in ihrer Liga spielt, keine Chance bei ihr hat. Als Mark dann auch noch seinen Job verliert und die Miete nicht mehr zahlen kann, gleitet ihm die erste Lüge der Menschheit über die Lippen. Und es bleibt nicht seine letzte.

Feeling in der Sneak Preview?
Als der Film begann, musste man schon gleich anfangen zu lachen. Schließlich hatte keiner damit gerechnet, wie es sich anhört, wenn Menschen ungehemmt ihre Gedanken preisgeben. Es war eine Komödie und zwar eine Komödie wie sie sein sollte. Es wurde ständig gelacht, auch über die kleinen Witzchen am Rande (zu denen ich später noch komme). Ich habe auch nicht mitbekommen, dass irgendeine Person das Kino vorzeitig verlassen hat, kann es mir jedoch auch nicht vorstellen, da der Film dafür zu gut war.

Meine Meinung
Eine Glanzleistung! Ich bin wahrhaftig begeistert von dem Film. Vorallem über die kleinen Witzchen am Rande, wie z.B. der Coke-Werbung, in der der Pressesprecher von Coke (der Bob heißt) „Werbung“ für Coke macht, die in etwa so geht:“Hey, ich bin Bob und das ist Coke. Sie haben wohl schon von Coke gehört, da es ein sehr berühmtes Produkt ist. Eigentlich ist es nur Zuckerwasser mit Farbstoff, aber jeder kennt es. Es schmeckt auch nicht anders als früher, wir haben an den Inhaltsstoffen nichts geändert, aber wir haben ein neues Design für die Dose. Da ist jetzt ein kleiner Eisbär drauf, das spricht die Kinder an, denn Kinder mögen doch Eisbären. Also ich hoffe, dass sie weiterhin Coke kaufen. Ja, ich bin Bob und das ist Coke. Es ist sehr berühmt!“ Einfach genial. Solche Werbung sollte es wahrhaftig geben. Oder auch die Pepsi-Werbung: „Pepsi – wenn es mal keine Coke gibt“ Wundervoll. Doch auch die Dame im Spielkasino fand ich sehr nett, die einen freundlich darauf hinweist, dass man wahrscheinlich eh nichts gewinnt, und falls doch, dass das Kasino das Geld bald zurück bekommt und dass einige Spiele manipuliert sind, vorallem die Automaten. Nun soviel erstmal zu den Witzchen am Rande.
Ein wenig amüsant finde ich auch, dass Ricky Gervais, der den erfolglosen Drehbuchautoren spielt, für diesen Film das Drehbuch geschrieben hat.
Nicht zu übersehen ist in dem Film die Kritik an der Religion, doch dafür muss ich noch etwas vom Inhalt preisgeben (ich hoffe, ich verrate nicht zuviel). So erzählt Mark auch, was nach dem Tod passiert, da er seiner Mutter am Sterbebett die Angst vor dem „ewigen Nichts“ nehmen möchte, und muss nun den Menschen erklären, woher er das alles weiß, was zuvor noch niemand in Erfahrung bringen konnte. Somit erfindet er einen Mann im Himmel, der nur zu ihm sprechen kann. Und auch die „Gebote“ was man tun muss, um nach dem Tod zu dem Mann im Himmel zu kommen, die sich Mark ausdenkt und auf Pizzakartons schreibt, ähneln ein wenig Steintafeln, mit denen er dann in einer Kirche abgebildet wird. Oder als er sich eine ganze Weile zu Hause verschanzt und plötzlich lange Harre und Vollbart trägt und nur mit einer Decke und Sandalen bekleidet ist. Höchst merkwürdig!
Nun möchte ich jedoch nicht mehr verraten. Ich empfehle, sich den Film einfach anzuschauen und vorallem auf die kleinen Details zu achten, wie z.B. die Schilder der Obdachlosen, den Namen des Altenheims, und natürlich die Filme die im TV laufen, für die Mark die Drehbücher schreibt. Denn stellt euch mal Filme vor, in denen nur die Wahrheit gesagt und gezeigt werden darf. Ein Film wie dieser wäre so nie zustande gekommen!

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Kommentare»

1. Sha - 20. Juli 2010

So liebe WALDFEE, auf dein Anraten hin, habe ich mir den Film gewollt und außerhalb der sneak angesehen^^
Ich muss wirklich zugeben, dass die ersten Minuten im Kino sehr überraschend waren, da die Situation, wie du ja auch gut beschrieben hast,sehr ungewohnt war…Es ist eben sehr selten, dass Leute ungehemmt und absolut ohne Rücksicht auf Verluste die Dinge aussprechen, die sie sonst so schön für sich behalten…
Deine Beschreibung des Films ist absolut passend und ich kann mich dir nur anschließen und empfehlen, sich selbst ein Bild zu machen.Es lohnt sich wirklich allemal !
Ich finde aber auch, dass der Film sehr gut verdeutlicht, dass es ab und an einfach nötig ist eine kleine Notlüge zu gebrauchen:D Und ich habe sehr lange nicht mehr so viel in einem Kinostreifen lachen müssen^^


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