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[Festival.bericht] Lokpop in Osnabrück (1.August 09) 2. August 2009

Posted by waldfeeee in LebeN, Musik.
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Es war das erste mal, das ich auf dem Lokpop in Osnabrück war, welches nun schon zum dritten Mal stattfindet. Hatte es durch Last.fm erfahren, da dort Events ampfohlen werden, welche zum Musikgeschmack passen und bei mir war dies halt das Lokpop.
Ich konnte eine Freundin davon begeistert und so machten wir uns zu zweit auf in die große Stadt Osnabrück. Nach einer Stunde fahrt waren wir dort und mussten erstmal suchen, wo den das besagte Festivalgelände ist, da wir die Adresse vom Glanz&Gloria nicht hatten, aber eine freundliche Mitarbeiterin von H&M konnte uns den Weg zeigen und vom Glanz&Gloria war es dann ausgeschildert. (Ein Wegweiser lag übrigends auf dem Boden, aber der Pfeil wies in die richtige Richtung… war das wohl extra, dass er dort lag, weil es keine Wand gab, an dem man ihn hätte befestigen und auch sehen können?)
Als wird dann dort waren, wurden wir erst einmal von Wespen befallen und später entdeckten wir, neben den Bänken, dass dort ein Wespennest im Baum war… Ich hasse Wespen! Überhaupt alles insektige mit Stachel… Nun ja, auf jeden Fall war dann plötzlich ein Zaun um dem Baum und ein wenig später  kam jemand in Schutzkleidung und klopfte das Wespennest da weg. Es flogen aber immer noch genug Wespen darum… merken die denn nicht, dass ihr Haus weg war?
Ich hatte mir gesagt, dass ich mir von der – meiner Meinung nach – besten Band des Abends eine CD kaufe und war ziemlich enttäuscht, dass es keinen Stand gab, an dem man so etwas kaufen konnte. Auf den (paar) Konzerten auf denen ich bisher war, gab es immer so etwas v.v
Nun zu den Bands: Die erste Band, also Herr Neumann und die Zeitverschwendung hatten wir verpasst, also kann ich dazu nichts sagen.
Als wir kamen, waren sie noch am umbauen, aber dann spielten Ghost of Tom Joad und ich war hellauf begeistert, so auch meine Freundin. Ich fand sie wirklich gut und empfehle, sich diese Band mal anzuhören. Vorallem der Song „The waves call your name“ hat es mir angetan.
Als nächste Band spielte dann Neimo, eine französische Band (und nein, sie singen nicht Französisch) mit schicken Jungs. Hörten sich auch wirklich gut an, finde ich zumindest. Wurden im Prospekt folgendermaßen beschrieben: „Affinitäten zu Blondie, Strokes, The Smith und New Order sind nicht wegzuleugnen. Allerdings sind sie allesamt so gut gerührt, dass am Ende ein Cocktail steht, der Neimo heisst.“ (- Quelle: Lokpop.de)
Dann folgten Bodi Bill, eine Indietronic-Band, was nicht wirklich unseren Geschmack traf, also hörten wir und den ersten Song an (eine Chance muss man ihnen ja geben) und gingen dann in die Stadt um etwas zu essen.
Als wir wiederkamen spielten Eight Legs, eine Band aus England, die auch ganz gut war, die wir aber nur hören und nicht sehen konnten, da wir uns hinten weiter auf eine Bank gesetzt hatten.
Als nächstes spielte Gisbert zu Knyphausen & Band, die Band jedoch nur ab und zu, so dass es eher nur ein Mann mit einer Gitarre war. Die ersten Lieder waren ganz gut, aber auf die Dauer war es ziemlich langweilig und da die Band nicht immer mitspielte, umso mehr. Aus diesem Grund gingen wir mal wieder in die Stadt.
Dann spielte Philipp Poisel & Band, welcher zwar nicht als nächster Programmpunkt genannt wurde, aber da A Camp abgesagt hatten, wurde Art Brut zum neuen Headliner und Philipp Poisel der Ersatz für A Camp. Als er anfing zu spielen, fragten wir uns auch erst mal, wo die Band denn sei, aber diese folgte dann später, ging für einige Lieder wieder von der Bühne und kam dann wieder… wenn mans grob nimmt, könnte man sagen, es war ziemlich ähnlich wie die Band davor… aber dennoch, gab es einige Unterschiede. Wenn man ihn so auf der Bühne sah, konnte man ihn wirklich – so wie es der Mann hinter mir tat –  als „Softie“ bezeichnen. Seine Stimme war sehr schön, aber alle Lieder handelten von Liebe… irgendwie verzweifelte Liebe. Nun ja… nachdem wir ein wenig gelauscht hatten, bequemten wir uns wieder auf eine Bank, hinten weiter.
Und nun, meine Damen und Herren, we proudly present: Art Brut! Eine britische Band, rundum britisch, mit britischem Akzent und irgendwie britisch. Ich hatte mir die Band vorher schon angehört (muss gestehen, der Name sagte mir gar nichts) und war wirklich begeistert. Vor allem „Emily Kane“ fand ich sehr gut. Eine Band, so vollkommen anders, als die vorherigen Bands. Aber was will man auch anderes erwarten, wenn das Album „Art Brut vs. Satan“ heißt xD Wirklich eine grandiose Band, unbedingt anhören!
Also insgesamt kann man sagen, dass das Festival wirklich gut war. Zumindest für Leute, die auf Indie und Rock stehen. Ach, und der Eintrittspreis von 21,-€ (VVK), da kann man sich wirklich nicht beschweren, für ein 12-stündiges Festival.
Zurück zu meinem Vorhaben: Die CD kaufe ich vooon… Ghost of Tom Joad! War eine schwere Entscheidung und ich denke, irgendwann werd ich mir auch eine CD von Neimo und Art Brut kaufen!

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